Sabine Bätzing für Rauchverbot in der Öffentlichkeit

1. Juli 2009 um 14:13 | Veröffentlicht in Allgemeines | 4 Kommentare
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Endlich kommen von der SPD mal wieder gute Nachrichten, jedenfalls meiner persönlichen Meinung nach:

Drogenbeauftragte für Rauchverbot in der Öffentlichkeit | tagesschau.de.

Nach dem extremen Hickhack mit dem aktuellen NRW-Nichtraucherschutzgesetz, von dessen Umsetzung ich mich als Nichtraucher fast noch stärker verarscht fühle als vom Zugangserschwerungsgesetz, will jetzt die EU-Kommission ein totales Rauchverbot für alle Arbeitsplätze, einschließlich der gesamten Gastronomie, bis 2012. Die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing unterstützt dies, und ich auch.

In der Schweiz konnte ich mich selbst davon überzeugen, in Italien, Irland, Schottland, alles „typische Raucherlokal-Länder“, hat es überall wunderbar geklappt, nur bei uns, im Land der unbegrenzten Lobbyisten, haben die Stammtischler bisher ihr Gejammer durchgesetzt, das ginge ja gar nicht. Doch, sage ich, es geht.

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4 Kommentare »

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  1. Hallo!
    Wenn ich den Bericht richtig verstanden habe, distanziert sich Frau Bätzing erstaunlicherweise und der Artikel heißt (jetzt) „Drogenbeauftragte GEGEN absolutes Rauchverbot“.

    Was ist denn gegen ein Selbstbestimmungrecht für Eck-Kneipiers und Raucherclubs einzuwenden? Da fehlen mir die Argumente.

    Grüße

    raucherkultur.wordpress.com

  2. Oi. Auf die Umbenennung des Artikels und die „inhaltliche Anpassung“ reagiere ich in meinem Hauptartikel mit einem Update.

    @Peter, ein oder zwei Einwendungen gegen ein Selbstbestimmungsrecht:

    1. gehe einmal heute in die Düsseldorfer Altstadt, um einfach ein Bier zu trinken (also das eine Suchtmittel gegen das andere zu traden, jaja), und manchmal möchte ich das als Nichtraucher auch, so wirst du praktisch nur noch „Raucherclubs“ finden, wo früher Kneipen waren; will ich das um die Ecke tun, oder will es ein Kleinstädter, der so etwas wie ein Kneipenviertel nicht hat, so finden wir nur Eckkneipen. Genau damit wurde die ursprüngliche Absicht des Gesetzes komplett zur Farce degradiert.

    2. soll das Gesetz ja eigentlich nicht mich, den Kunden schützen, der ich ja eine Wahl habe, zu Hause zu bleiben, sondern den Mitarbeiter an seinem Arbeitsplatz, und solche braucht der Raucherclub auch (deswegen hat man Eckkneipen auch mal nicht an ihren m² definiert, sondern daran, daß der Wirt/Besitzer keine Angestellten hat). Dann könnte ich den Arbeiter im Chemiewerk auch ungeschützt mit jeder Chemikalie hantieren lassen, er bräuchte ja nicht dort zu arbeiten. Liberaler Arbeitsschutz ist Frühkapitalismus.

    Wir kommen jetzt in die allgemeine Diskussion: Ich will den Raucher gar nicht völlig daran hindern, ungestört seinem Laster zu frönen. Ich hätte nur gern im Gegenzug für mich das gleiche Recht in Anspruch genommen. Und ich mag jetzt nicht das blöde Scheinargument vom intoleranten Nichtraucher und dem toleranten Raucher hören: wir Nichtraucher (und auch die Alkoholkonsumenten, das unterscheidet die beiden Laster) dünsten nun einmal nichts Gefährlicheres aus als Körperschweiß…

  3. […] | Leave a Comment Tags: Bätzing, Nichtraucherschutz, SPD, Wahlkampf In der Woche seit Erscheinen dieser Meldung ist Erstaunliches geschehen. Folgt man dem Link zur Tagesschau, so kommt man jetzt auf eine Seite […]

  4. […] | Leave a Comment Tags: Bätzing, Nichtraucherschutz, SPD, Wahlkampf In der Woche seit Erscheinen dieser Meldung ist Erstaunliches geschehen. Folgt man dem Link zur Tagesschau, so kommt man jetzt auf eine Seite […]


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