Meine erste verlorene Wahl

19. Januar 2009 um 15:46 | Veröffentlicht in Allgemeines | Hinterlasse einen Kommentar
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Tja, das war es diesmal für Hessen-Retter TSG. Und für mich ist es die erste Landtagswahl, die ich als Parteimitglied verliere. Natürlich nicht ich, das ist doppel- oder besser halbsinnig, ich bin kein Hesse und kenne nur wenige, könnte sagen, was schert mich Wiesbaden? Persönlich wurmt mich mehr, daß ausgerechnet Koch es noch einmal sein soll, der vor Jahresfrist praktisch schon weg war, und dem die Kohl-erprobte Technik des Aussitzens jetzt wieder geholfen hat.

Da tut mir Thorsten Schäfer-Gümbel schon eher leid, der Mann mit dem eher lustigen Namen und dem Wahlkampf 2.0, der mit Mitteln wie Twitter auch solche Menschen wie mich für sich aktivieren konnte, die ihm dann an der Urne leider – siehe oben – gar nicht nutzten. Aber ich sehe auch, daß er der SPD in Hessen den benötigten Neustart trotzdem verschafft hat; die Trennung von der Katastrophe der Vergangenheit, er sieht von dieser unbelastet nach vorn, nach der Wahl ist vor der Wahl, ein Kandidat, der selbst nichts falsch gemacht hat, der aber zumindest diesmal trotzdem nur verlieren konnte. In fünf Jahren werden die Karten neu gemischt, oder früher, wenn Koch doch nicht die ganze Zeit durchhält, das konnte er gestern abend nicht überzeugend ausschließen. Traurige Idee, daß Hessen ihn nur loswerden soll, indem es ihn nach Berlin befördert, aber Berlin hat schon mehr als einen geschluckt, verdaut und wieder ausgespien, siehe Stoiber, das gibt in diesem Fall Hoffnung.

In other News steht mir in drei Wochen in Düsseldorf mein erster Parteitag ins Haus, ich bin gespannt. Doch dazu sicher noch mehr.

…aber Kellner auch nicht

15. Januar 2009 um 22:02 | Veröffentlicht in Allgemeines | Hinterlasse einen Kommentar
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Mein neuer Ministerpräsident!

Mein neuer Ministerpräsident!

„Nie wieder Koch!“ ist der logische Ausruf zur bevorstehenden Hessenwahl. War auch – traurigerweise eingestanden – die Ypsilanti-Show ein Drama, das den platten Titel „Stück aus dem Tollhaus“ verdient hätte, so ist doch auch beim zweiten Anlauf klar, daß Koch, an dessen Löffel so viel Dreck klebt, es nicht noch einmal machen soll.

So hoffen wir nun, daß TSG es trotz des Ärgers mit den Doppelnamen (Pressemeldung dieser Tage: noch nie hat ein Politiker mit Doppelnamen es in einer Direktwahl geschafft, weil der Name auf dem Wahlzettel ihn als komplizierte Persönlichkeit erscheinen läßt…) schafft, gegen den Trend in Hessen gut Wetter zu machen.

Übrigens: Das Mission Statement „Mein neuer Ministerpräsident“ ist natürlich auf mich als Nicht-Hessen nicht wirklich gemünzt. Aber hängen wir es mal auf…

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